Corona und der VLP Strausberg

Es ist ruhig geworden rund um den Flugplatz Strausberg.
Die Festlegungen der Landesregierung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus führen offensichtlich zu einer erheblichen Reduzierung des Flugbetriebs und damit auch zu einem signifikanten Rückgang der erzielbaren Landeentgelte am Flugplatz.

Der Flugplatz Strausberg lebt u.a. von den Einnahmen der Kommune, die auch von den Stadtwerken Strausberg und der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft erwirtschaftet werden.
Deshalb ist es legitim darüber nachzudenken, ob der am kommunalen Geldtropf hängende Flugplatz nicht zumindest temporär geschlossen werden sollte, um unnötige Kosten zu sparen.

Sind die Aufrechterhaltung der Betriebspflicht und damit auch die Hobbyfliegerei momentan tatsächlich erforderlich?
Für uns sieht ein verantwortungsvoller und wirtschaftlicher Umgang mit öffentlichen Mitteln anders aus.

Andere Landeplätze haben schon längst reagiert und auch aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen die Betriebszeiten reduziert oder den Notbetrieb in Abstimmung mit den Luftfahrtbehörden festgelegt.

Bei einem Notbetrieb wird der Flugplatz grundsätzlich geschlossen und nur unverzichtbare Flüge, z.B. der Rettungsdienste, der Polizei und zur Versorgung können durchgeführt werden. Das spart nicht nur Kosten, sondern dient auch der Vermeidung von unnötigen Ansteckungsrisiken.

Der Vorstand

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