Zweite Rate bleibt aus

Strausberg (ufo) Die privaten Investoren überdenken offenbar ihr Interesse am Flugplatz. Geschäftsführer Andreas Gagel bestätigte der MOZ auf Anfrage, dass auch die bis zum Jahresende 2009 verlängerte Entscheidungsfrist zur Übernahme der nächsten GmbH-Anteile ungenutzt verstrichen ist. Die Flugplatz Strausberg Entwicklungsgesellschaft mbH, eine Tochter der Schloss Wilkendorf Liegenschaften GmbH, hatte zunächst 26 Prozent der Anteile erworben und dafür rund 1,2 Millionen Euro gezahlt. In einem weiteren Schritt sollten die restlichen 74 Prozent übernommen werden.

Gagel bezeichnete die nicht genutzte Option der Geschäftsleute als „nachvollziehbar“. In der Finanzkrise sei es legitim, dass sie sich neu orientierten. Kontakte zu den Teilhabern habe es ständig gegeben. Bislang gebe es allerdings keine Aussagen, ob sie weiter Gesellschafter bleiben wollten.

Noch nicht abgeschlossen ist laut Gagel die Prüfung, ob die Start- und Landeentgelte für Maschinen noch mal verändert werden. Flugplatz, Stadtverordnete und Verwaltung hatten der Bürgerinitiative gegen Fluglärm zugesichert, eine Prüfung vorzunehmen. Im April könnten Aussagen getroffen werden.

Mittwoch, 24. Februar 2010 (06:11)

(Quelle: MOZ online)

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