Lesermeinungen zu „Flugplatz will Vorlauf“

Freie Wiedergabe der Beiträge in der MOZ vom 02.08.2006

Stefan Freimark:

Der Flugbetrieb gerade an Wochenenden und Feiertagen insbesondere von Flugzeugen der Flugschulen bringt viel Lärm für das Umfeld. Die Grundstückspreise rund um den Flugplatz fallen, der sanfte Tourismus der Region wird blockiert. Die vom Flugplatzbetreiber selbst auferlegten Flugbeschränkungen bleiben weit hinter den Festlegungen der Lande-Lärmschutzverordnung zurück.

Unbestritten fließen jährlich ca. eine Mio Euro aus dem Gewinn der Stadtwerke in den Flugplatz. Es stellt sich die Frage, ob dieses Summen nicht besser für die Allgemeinheit in andere Stadtprojekte investiert werden sollten. Die geplante Investition von 1,5 Mio Euro für den Ausbau des Flugplatzes und die ggf. höheren Einnahmen von Start- und Landegebühren z. B. für eine Cessna 550 wird die wirtschaftlich kritische Situation des Flugplatzes nicht verbessern.

Gerhard Schröter:

Mögen die Gewinnabführungen aus dem Stromgeschäft der Stadtwerke an den Flugplatz für den Kapitaldienst der bisherigen Investitionssumme von 9 Mio Euro für Herrn Gagel nicht viel sein. Die Stromkunden haben dazu eine andere Meinung. Man sollte von einer Investition, die sich langfristig nicht rechnet, die Finger lassen.

Werner Schütze:

Kritik der vom Fluglärm betroffene Bürger wird abgewehrt. Fragen an den Bürgermeister zum Flugplatz und zum Fluglärm wurden bisher nicht beantwortet. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum in der Mittagszeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr Schulungsflüge stattfinden müssen.

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