Es ist so weit – Die Übergangsregelung der Landeplatz-LärmschutzV endete zum 31.12.2009

Am 31.12.2009 endete der Übergangszeitraum von 10 Jahren für erhöhten Schallschutz. Das bedeutet, dass auch viele aufwendig umgerüstete Flugzeuge (Propeller, Schalldämpfer) nicht mehr das Privileg „erhöhter Schallschutz“ genießen. In den meisten Fällen führt es dazu, dass nur noch ein „normales“ Lärmzeugnis für diese Fluggeräte gilt. Da der VLP (Verkehrslandeplatz) Strausberg ca. 40.000 Flugbewegungen im Jahr hat, unterliegt dieser den zeitlichen Beschränkungen gemäß der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung (§1 Abs. 1).

Das bedeutet:

  • montags bis freitags vor 7.00 Uhr, zwischen 13.00 und 15.00 Uhr Ortszeit und nach Sonnenuntergang
  • samstags, sonntags und an Feiertagen vor 9.00 Uhr und nach 13.00 Uhr Ortszeit

sind Starts und Landungen von propellergetriebenen Flugzeugen und Motorseglern bis zu 9.000 kg höchstzulässiger Startmasse untersagt!

Im §1 Abs 2 der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung sind die Ausnahmen geregelt.

Überlandflüge sind während der Ruhezeiten zulässig, wenn für das propellergetriebene Flugzeug oder den Motorsegler ein Lärmzeugnis oder eine ihm entsprechende Urkunde des Staates erteilt ist, in dem das Luftfahrzeug zum Verkehr zugelassen ist. Im Falle eines Starts gilt dies nur, wenn das Luftfahrzeug nicht vor Ablauf von 60 Minuten zum Startflugplatz zurückkehrt (Ausnahme: wenn das Luftfahrzeug aus Gründen der sicheren Flugdurchführung vorzeitig zurückkehren muss).

Piloten, die sich nicht an diese Regelung halten begehen eine Ordnungswidrigkeit.

Die gesamte Regelung findet Ihr hier:

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/l_rmschutzv/gesamt.pdf

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