Beim Thema Fluglärm tut sich was?!

Die Linken haben die Vermeidung von Fluglärm der vom Strausberger Flugplatz ausgeht als Thema in die kommunalen Entscheidungsgremien eingebracht.

Die angestrebte Änderung der Benutzerordnung des Flugplatzes dahingehend, dass Flüge mit einer Dauer von weniger als 30 Minuten an Sonn- und Feiertagen unerwünscht sind, ist nach Auffassung des Bürgervereins ein erster Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn es keine verbindliche Auflage ist. Damit würden die nervigen Flugplatzrunden an o.g. Tagen auf die schwarze Liste gesetzt.

Sicher gibt es eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten den Fluglärm zu reduzieren. Dazu gehört u.a. auch der seit vielen Jahren durch den Bürgerverein gemachte Vorschlag, die Landeentgelte in sensiblen Zeiten signifikant zu erhöhen. Bisher trafen derartige Vorschläge sowohl bei der Flugplatzbetreiberin, als auch bei der Bürgermeisterin auf taube Ohren.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass selbst nach jahrelangen Bemühen um besseres Miteinander, nach Zusicherungen und freiwilligen Selbstverpflichtungen der agierenden Flugschulen, der Fluglärm am Platz immer weiter kontinuierlich zunimmt.

Es ist deshalb an der Zeit, dass sich die Stadtverordneten nunmehr dem Thema des in Strausberg erzeugten Fluglärms ernsthaft annehmen und im Interesse der vielen vom Fluglärm betroffenen Bürger Entscheidungen treffen, die nachhaltig den Fluglärm reduzieren. Das setzt aber voraus, dass man dieses Thema nicht unnötig zerredet sondern Nägel mit Köpfen macht.

Unsere konstruktiven Vorschläge zur Konfliktverringerung liegen seit langen auf dem Tisch. Sie sind realistisch, lassen dem Geschäftsflugverkehr freien Raum und den Hobbyfliegern bliebe bei einer Umsetzung noch genug Zeit, ihrer Ausbildung und Freizeitbeschäftigung am Platz nachzugehen.

Letztendlich geht es für unsere Volksvertreter nun darum, zwischen einer deutlichen Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Bürger im Umland des Flugplatzes und den Interessen von Freizeit-piloten und ihren Flugschulen nach unbegrenztem Flugspaß abzuwägen.

Das Wahlvolk wird genau hinschauen, wer welche Entscheidung trifft.

Der Vorstand

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