Chronik

12.11.2013

Mitte November trafen sich erneut Mitglieder des Bürgervereins mit dem Fraktionsvorsitzenden der LINKEN, Herrn Ronny Kühn. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Auswertung der Lärmentwicklung in diesem Jahr.

15.10.2013

Vertreter des Bürgervereines trafen sich am 15.10.2013 mit der Bürgermeisterin und Vertretern des VLP Strausberg zu einem Gespräch. Als Ergebnis bleibt festzustellen, dass in diesem Jahr die Umweltbelastung durch Flieger vom VLP weiter zugenommen hat.

26.06.2013

Mehrere Vereinsmitglieder führten mit der Abgeordneten der LINKEN Fraktion, des Landtages Brandenburg Frau Kaiser und dem Fraktionsvorsitzenden Herrn Kühn, ein Gespräch über die Möglichkeiten der Fluglärmreduzierung in Strausberg.

21.06.2013

Eine Cessna der Flugschule Arrow Airservice Strausberg kracht auf ein Feld im Oderbruch. Die näheren Ursachen werden durch die Kriminalpolizei ermittelt.

22.04.2013

Vertreter des Bürgervereins trafen sich im Linkstreff mit dem Fraktionsvorsitzenden Herrn Ronny Kühn zu einem Meinungsaustausch. Die Vereinsmitglieder stellten die Fluglärmbetroffenheit des Umlandes anschaulich dar, und warben für Lösungsmöglichkeiten durch die der Fluglärm an den Wochenenden stark vermindert werden könnte. Herr Kühn stellte in dem Gespräch klar, dass er vor allem die Finanzierung des Flugbetriebes und die Subventionierung der Landeentgelte durch Mietnebenkosten Strausberger Bürger kritisch sieht. Weitere Gespräche zu diesen Themen wurden von beiden Seiten zugesagt.

26.11.2012

Eine Abordnung unseres Vereins, hat Vertreter des VLP Strausberg, sowie die Bürgermeisterin, zu einem offenen Gespräch empfangen. Gesprächsinhalte waren unter anderen, ein Vergleich der Flugstatistik 2012 mit den Vorjahren, sowie Fluglärmbeschwerden etc. Der Verein übergab eine Liste mit Vorschlägen zur nachhaltigen Fluglärmreduzierung in den sensiblen Zeiten. Die Bürgermeisterin und der Geschäftsführer des VLP machten deutlich, dass sie auch weiterhin, an dem unserer Meinung nach unrentablen und verkehrspolitisch sinnlosen Ausbau des VLP festzuhalten.

15.11.2012

Vereinsmitglieder nahmen Akteneinsicht in die Flugplatzgenehmigung bei der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg

23.10.2012

Der Verein erstattet Anzeige gegen die Strausberger Flugplatz GmbH, gegen die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde sowie gegen den Piloten der in Bornholm abgestürzten Maschine wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gefährdung und Pflichtverletzung.

03.10.2012

Deutschlands größter Solarpark wird auf dem Flugplatz Neuhardenberg eröffnet. Der Flugplatz ist trotz der eingeleiteten Energiewende weiterhin als Flugplatz vollumfänglich nutzbar und wird als Businesstandort ausgebaut.

16.09.2012

Der in Strausberg stationierte Learjet, über den sich Anwohner mehrmals wegen Lärm und Tiefflüge beschwert haben, ist in Bornholm abgestürzt. Es gab 2 Verletzte. Als Unfallursache wird eine Kette von Verfehlungen und Ungereimtheiten angenommen. – Der Pilot hatte keine gültige Fluglizenz, – Der Nachweis der Flugtauglichkeit (TÜV) ist vor Jahren abgelaufen, – Die Zulassung des Flugzeuges ist 2009 erloschen, – Das Flugzeug darf nur mit einer 2 Mann Crew geflogen werden, Am Ende noch Unfähigkeit des Piloten dazu, Kraftstoffmangel zu erkennen und den Reservetank zu öffnen. Inzwischen ist bekannt: Das Flugzeug hätte auf der Strausberger Landebahn nicht verkehren dürfen, die Beschwerden über geringe Flughöhe und  Lärmbelastung waren vorhersehbar. Ein Wunder, dass der Flieger nicht schon beim ersten Start in die nahe Araltankstelle gerast ist.

19.12.2011

Auf dem Flughafengelände Eberswalde/Finow wurde das größte Solarkraftwerk Europas fertig gestellt. Damit ist es möglich, 23500 Haushalte auch ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe wie Kohle oder Gas, mit sauberer Energie zu versorgen. Mit der auf 1400 m verkürzten Landebahn kann nun auch langfristig sichergestellt werden, dass alle Flugzeuge bis 14 Tonnen im berlinnahen Raum Verkehrs-, Lande- und Abstellmöglichkeiten finden. Anfang Dezember MP Platzeck stellt in Neuhardenberg fest, dass der BBI als Single-Airport ohne 2011  Ausweichplätze geplant ist. Daher gebe es auch innerhalb der nächsten 20 Jahre keinen Bedarf an Investitionen in größere Landebahnen in der Region. Als Reaktion darauf soll die Landebahn in Neuhardenberg (als dritte nach der von Eberswalde und von Eggersdorf/Mü) von 2400 m auf ausreichende 1500 m verkürzt werden. Damit wird zukünftig sichergestellt, dass allen Flugzeugen bis 24 m Spannweite eine Verkehrs-, Lande- und Abstellmöglichkeit im berlinnahen Raum bei Bedarf zur Verfügung steht. Weiterhin können in Neuhardenberg unnötige Beeinträchtigungen der Bürger im Umland, durch Start- und Landeübungen wie sie z.B. bei Flugbetrieb am VLP Strausberg aufgrund der hier vorhandenen dichten Besiedlung des Umlandes entstehen, lagebedingt vermieden werden. Auf der größten Infrastruktureinrichtung des Landkreises MOL stehen zukünftig kostengünstige Ansiedlungsflächen für flugaffines Gewerbe auf hunderten Hektar zur Verfügung. Als Beitrag zur Energiewende und zum Ausgleich des defizitären Flugbetriebes soll eine noch größere Photovoltaikanlage als die in Eberswalde/Finow sorgen.

12.11.2011

Die Zeichen der Zeit wurden am VLP Eggersdorf/Mü erkannt. Die Start und Landebahn wird von 2400 m auf bedarfsgerechte 1200 m verkürzt, damit kann auch weiterhin Flugsport, Ausbildung und Training wie bisher am Platz stattfinden. Eine im nächsten Jahr auf dem Platz installierte Solaranlage soll zukünftig für Einnahmen unabhängig vom Flugbetrieb sorgen.

26.11.2011

2000 Informationsflyer über die Themen Fluglärm, Subventionierung des Flugbetriebes, sowie über das Ende der Klage gegen einen weiteren Ausbau des VLP Strausberg wurden in den Haushalten rund um den Flugplatz verteilt.

20.11.2011

Treffen des Vereinsvorsitzenden mit Vertretern des VLP Strausberg zur Auswertung von Flugbewegungen und Beschwerden. Durch den Verein wurden Flieger benannt, die sich nicht an die Absprachen zur Fluglärmminimierung in sensiblen Zeiten hielten sowie Piloten die durch besonders rücksichtsloses Verhalten auffielen.

08.11.2011

Gespräch mit Vertretern des Infrastrukturministeriums. Sowohl das Infrastrukturministerium als auch der anwesende Landrat wurden über die aktuellen Probleme bezüglich des geplanten Ausbaus des VLP Strausberg und der damit verbundenen erhöhten Lärmbelastung des Umlandes aufmerksam gemacht.

04.10.2011

Einen regen Meinungsaustausch gab es bei einer Zusammenkunft von Vereinsmitgliedern mit dem Verein „Neuenhagen gegen Fluglärm“. So wurde die gegenwärtige Fluglärmsituation, sowie die zu erwartende Situation nach der Inbetriebnahme des BER erörtert. Neuenhagen und auch Strausberg werden von landenden und startenden Maschinen aus Schönefeld sowie aus Strausberg überflogen. Die Entwicklung von Schönefeld als auch Strausberg sind Ergebnisse von gravierenden Standortauswahlfehlern. Wenigstens beim Strausberger Flugplatz, bei dem der Ausbau noch nicht begonnen hat, sind noch Korrekturen möglich, da sich hier zahlreiche Alternativen anbieten.

28.09.2011

Der Bürgermeister von Petershagen-Eggersdorf regt ein Gespräch unter Bürgermeistern an. Er befürchtet Probleme im östlichen Berliner Umland durch die Einführung eines Instrumentenlandesystems für den Strausberger Flugplatz. „Die Frage ist nun, ob uns dieser dort nicht mehr Lärm bringt, als der BBI“ so Borchert lt. eines Artikels in der MOZ.

17.09.2011

Absturz zweier Ultraleichtflugzeuge am Strausberger Flugplatz. Der erste Absturz ereignete sich gegen 11:15 Uhr nahe dem Ortsteil Treuenhof. Beide Insassen wurden dabei nur leicht verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Luftverkehrs in Verbindung mit fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.  Wahrscheinliche  Unglücksursache: Überladung Gegen 19 Uhr überschlug sich ein zweites Sportgerät auf dem Flugplatzgelände. Auch dabei gab es Personenschaden. Wahrscheinliche Unglücksursache: Treibstoffmangel. Beide Flugzeuge wurden zur Unfallursachenuntersuchung sicher gestellt. Wir erinnern uns? Das erste Gebäude, welches kurz nach dem Abheben von der Startbahn oder unmittelbar vor der Landung überflogen werden muss ist eine Tankstelle! Ist es nur noch eine Frage der Zeit bis „Unbeteiligte“ durch herabfallende Fluggeräte vom Strausberger Flugplatz verletzt werden?

07.09.2011

Im Kreistag MOL wurde mit großer Mehrheit der Landrat beauftragt, Kontakt mit Gemeinden aufzunehmen, um eine gemeinsame Klage anzustreben, falls die Flugrouten vom und zum BER so wie jetzt vorgestellt festgesetzt werden sollten.

08.08.2011

Mitglieder unseres Vereins waren Gast bei der SPD Fraktionssitzung. In einem offenen Gespräch wurde über Flugplatz und Fluglärm diskutiert.

02.08.2011

Es fand ein weiteres Treffen im Rathaus von Vereinsmitgliedern mit der Bürgermeisterin Frau Stadeler, Herrn Wunderlich, sowie Herrn Gagel und Herrn Pestel vom VLP Strausberg statt. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Auswertung des Flugaufkommens in sensiblen Zeiten, sowie Forderungen und Hinweise von Vereinsmitgliedern zum zukünftigen Fluggeschehen am Platz. Auf unserer Internetseite „Erste Fortschritte bei der Fluglärmreduzierung“ wird ausgiebig über den Inhalt des Treffens berichtet.

13.04.2011

Mitglieder unseres Vereins trafen sich mit der Bürgermeisterin Frau Stadeler im Rathaus zum Thema Fluglärm. Weitere Gesprächsteilnehmer waren Herr Wunderlich, als Vertreter der nicht geladenen Geschäftsführung des VLP Strausberg, sowie die Betreiber am VLP ansässigen Flugschulen Frau Gebhardt, Herr Thran und Herr Hanke.

Februar 2011

Traum vom Regionalflughafen geplatzt. Die Landebahn des in der Nachbarschaft liegenden Verkehrslandeplatzes Eberswalde–Finow wird mangels Nachfrage von 2520 Meter auf 1285 Meter Länge gekürzt. Flugzeuge mit einer Abflugmasse bis zu 14 Tonnen dürfen weiterhin abgefertigt werden. Der freie Platz soll für Solarmodule genutzt werden. Mit zukünftig etwa 85 Megawatt installierter Leistung kann der Bedarf von 23500 Haushalten abgedeckt und der Flugbetrieb gesichert werden.

19.12.2010

Information des gegen den Ausbau klagenden Vereinsmitgliedes über gegenüber dem Verein unbemerkt geführte Gespräche mit Vertretern des VLP und einen heimlich erfolgten Vergleich mit der OLB. Das Vereinsmitglied kündigt die Mitgliedschaft im Verein.

30.10.2010

Start einer Düsenmaschine vom VLP und Abflug in viel zu geringer Höhe als „Tiefflieger“ quer über die Stadt.

10.12.2010

Absturz einer Cessna in der Nähe von Treuenhof. Der Pilot, welcher sich auf dem Rückflug aus Polen befand starb an der Unglückstelle. Aus der Maschine war ein wichtiges Instrument ausgebaut und befand sich zur Reparatur. Zum Unglückszeitpunkt gab es Sichteinschränkungen durch Nebel und Dunkelheit. Das für jede Maschine vorgeschriebene Flugbuch, welches auf jedem Flug mitgeführt werden muss wurde nicht im Flieger gefunden.

07.10.2010

Anfragen zweier Vereinsmitglieder zur Fluglärmproblematik und Finanzierung des VLP.

07.09.2010

Es erfolgt eine Landentgelterhöhung am VLP Strausberg. Die ansässigen Flugschulen können sich freuen, die Gebührenerhöhung fällt für sie nur sehr moderat aus. So zahlt z.B. der Pilot einer Cessna 150 nur 2 Cent mehr pro Landung.

01.07.2010

Anfrage eines Vereinsmitgliedes in der Stadtverordnetenversammlung u.a. zu folgendem Thema: Subventionierung von Flugbewegungen, konkret pro Start einer Maschine mit ca. 10€.  Antwort von Fr. Dr. Bock: Mir ist es zu warm zum rechnen. Jedoch versicherte sie, dass sich der Ausschuss Finanzen und Wirtschaft im Herbst mit dieser Frage befassen wird.

21.05.2010

Um 04:10 Uhr startet ein sehr lautes zweimotoriges Flugzeug vom VLP und reißt damit hunderte Anwohner aus dem Schlaf. Das ist Ruhestörung!

07. bis 09.05.2010

Auf dem Gelände des VLP findet die zweite Energiekonferenz zu den Themen „nachhaltiger Umgang mit Energie, Klimaschutz und CO² Vermeidung“ statt. Zeitgleich wird ein Flugplatzfest veranstaltet. Dort wird mit lärmintensiven Vergnügungsflügen die Praxis des tatsächlichen Umganges mit den natürlichen Ressourcen am VLP gezeigt. Unbekannt bleibt, wie viele Besucher der Energiekonferenz sich wirklich für das Flugplatzfest interessierten. In der örtlichen Presse wird das Flugplatzfest als großer Erfolg gefeiert. Wie viele Tonnen des  Treibhausgases CO² an diesen Tagen am VLP erzeugt wurden wurde nicht mitgeteilt.

15.03.2010

Treffen mit der Bürgermeisterkandidatin Frau Stadeler zum Thema: Reduzierung des Fluglärmes.

04.03.2010

Ein Mitglied des Vereins stellt Fragen in der Stadtverordnetenversammlung zum Thema: Wann endlich mit einer Klärung der seit Jahren ungelösten Probleme des Fluglärms zu rechnen ist. Antwort vom Bürgermeister: Im April werden erste Ergebnisse von Herrn Gagel vorgestellt.

14.01.2010

Grober Verstoß gegen die Einhaltung von Mindestflughöhen durch ein Kleinflugzeug über den Grundstücken der Kirschallee (ca. Nr. 6)

11.01.2010

Bürgermeisterkandidaten im „Kreuzverhör“ im Sticker. Frau Stadeler spricht sich für eine Überprüfung der Finanzierung des VLP aus und findet weitere Maßnahmen zur Fluglärmminderung sinnvoll.

07.01.2010

Ein Mitglied des Vereins stellt Fragen in der Stadtverordnetenversammlung zu den Themen: Rückabwicklung des Flugplatzverkaufs, sowie zur Finanzierung des Flugbetriebes durch Mittel aus Gewinnen der Stadtwerke.

10.12.2009

Beim Absturz eines Sportflugzeugs bei Strausberg ist der 50-jährige Pilot ums Leben gekommen. Der Mann war trotz des schlechten Wetters mit seiner Maschine aus Warschau gekommen und wollte in Strausberg landen.

02.12.2009

Treffen mit Frau Stadeler zum Thema Fluglärm und Umsetzung des 3- Punkte Planes.

18.11.2009

Der Verein forderte in der Hauptausschussitzung die Stadtverordneten auf, im Interesse der Bürger in Gesellschafterversammlungen und Aufsichtsrat ihre Einflussmöglichkeiten zu nutzen den Fluglärm in sensiblen Zeiten deutlich zu verringern. Der Verein schlug vor, den Flugbetrieb durch finanzielle Anreize zeitlich zu steuern, um so die Lärmbelastung des Umlandes in sensiblen Zeiten zu senken.

09.11.2009

Treffen mit dem Bürgermeister zum Thema „Fluglärmvermeidung in sensiblen Zeiten“ durch die Umsetzung des 3- Punkte Planes. Weitere Anwesende: Herr Gagel, Herr Wunderlich und Herr Weiske.

Ende August 2009

Wahlversammlung für die Landtagswahl. Wir haben öffentlich unsere Enttäuschung über Frau Kaiser zum Ausdruck gebracht, weil bis Dato noch keine Informationen betreffs Fluglärmreduzierung beim Verein eingegangen sind. Uns wurde mitgeteilt, Ende Januar wäre ein Schreiben an die Flugschule Gebhard gegangen. Bisher ist vom Betreiber der Flugschule keine Antwort eingegangen. Wir fragten: Warum erfolgte keine Mahnung? Wurde Frau Kaiser „zurückgepfiffen“? Eine Kopie des Schreibens an die Flugschule Gebhard wurde uns im Büro von Frau Kaiser nur widerwillig überreicht.

11.5. 2009

Gespräch mit dem Bürgermeister zu weiteren Schritten in Sachen Lärmschutz am VLP Strausberg und Umsetzung des 3- Punkte Planes

11.03.2009

Gespräch mit dem Bürgermeister, die Vereinsmitglieder forderten konkrete Schritte zur Umsetzung des 3- Stufen Planes. Eine zeitnahe Umsetzung der Stufe 2 wird gefordert, der BM lobte die Bereitschaft zum Dialog von beiden Seiten und er wünscht sich ein Flugblatt in dem Verein, Flugplatzbetreiber und Stadt gemeinsam die Erfolge kundtun können.

06.05. 2009

Nachfrage im Büro der „Linken“: Welches Resultat hatte das Gespräch mit Frau Kaiser, was wurde unternommen? Antwort: nichts!

Februar/März 2009

Klageeinreichung und Begründung durch ein Vereinsmitglied gegen den geplanten Ausbau des VLP Strausberg beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg

28.01. 2009

Jahreshauptversammlung mit Wahl des neuen Vorstandes

22.01. 2009

Rechtsberatung durch einen Anwalt zur erfolgten Planfeststellung

19.01. 2009

Planfeststellung im Rathaus Strausberg

07.01. 2009

Treffen von Vereinsmitgliedern mit ÖkoLeA Mitgliedern in Klosterdorf und einem potentiellen Kläger gegen den geplanten Ausbau des VLP Strausberg

07.01. 2009

Gespräch mit Frau Kaiser (Linke) zum Thema Fluglärm im Umland des VLP Strausberg

15.10. 2008

Das im Juli zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt geplante Treffen mit den am Platz ansässigen Flugschulen findet im Tower statt. Nur eine Einzige Flugschule zeigt Verständnis für die Situation am Platz und verspricht mehr Rücksichtnahme als bisher. Der 3- Punkte Plan wird von allen Flugschulen aus Profitgründen abgelehnt.

27.08. 2008

Mitglieder des Bürgervereines lassen sich von einen Anwalt zu den Themen Flug- und Baurecht beraten

15.07. 2008

Treffen mit dem Bürgermeister, es wird vereinbart, den 3- Punkte Plan in einem Gespräch mit den am Platz ansässigen Flugschulen vorzutragen, dazu wird ein baldiger Termin im Tower als Treffpunkt anvisiert.

Juni/Juli 2008

Geplantes Treffen mit dem Bürgermeister wurde 2x vom Bürgermeister abgesagt

23.04. 2008

Mitglieder des Bürgervereins gegen Fluglärm Strausberg und Umland e.V. trafen sich mit den Vertretern der Fraktion DIE LINKE.

30.03. 2008

Lt. Flugplatzgeschäftsführer Gagel wurden 26 % der Geschäftsanteile im Wert von 1,2 Mio € an eine russische Investorengruppe verkauft. Die Übernahme der restlichen Geschäftsanteile ist von mehreren Bedingungen abhängig.

27.03. 2008

Gespräch des Bürgervereins mit Flugunternehmen im Tower des VLP Strausberg. Ergebnis: An den Wochenenden sollen Ruhezeiten von 13:00 Uhr-15:00 Uhr durch die Flugschulen eingehalten werden.

Febr./März 2008

Der geplante Verkauf des Flugplatzes wird durch Gegner und Befürworter kontrovers diskutiert.

12.02. 2008

Dem Strausberger Bürgermeister wird ein 3-Punkte-Plan zur Fluglärmreduzierung durch den Bürgerverein vorgeschlagen, der Bürgermeister spricht seine Unterstützung für die Umsetzung aus, sein Vorschlag: Verdreifachung des Landeentgeltes in den vom Verein vorgeschlagenen Zeiträumen. (Mo. bis Sam. von 13:00 bis 15:00 Uhr, Sonn- und Feiertags ganztags)

30.01. 2008

Antenne Brandenburg berichtet über die Ziele, Forderungen und Ergebnisse der gemeinnützigen Arbeit des Bürgervereins

07.01. 2008

Beratung des Bürgervereins mit der Fraktion der SPD

07.01. 2008

Gespräch des Bürgervereins mit Herrn Gujjula (MdL)

Statistik 2007

Lt. offizieller Statistik fanden im Jahr 19755 Starts vom VLP Strausberg statt, meist wurden nur Platzrunden geflogen.

13.12. 2007

Der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin Brandenburg wird eine weitere Liste gemeldeter Überflüge von Wohngebieten in geringen Höhen zur Prüfung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten übersandt.

22.10. 2007

Der Bürgermeister von Strausberg empfängt Vertreter des Bürgervereins gegen Fluglärm Strausberg und Umland e.V..- Es wurde beanstandet, dass die Lärmbelastungen, insbesondere an Wochenenden, seit August wieder zugenommen haben. – Die im Juli vorgelegte Meldeliste wurde durch den Flugplatz ausgewertet. Nur in einem Fall wurde ein Pilot ermahnt! – Eine Mitwirkung des BV am Lärmminderungsprogramm wird durch den Bürgermeister abgelehnt. – BV legt eine Liste von Überflügen in geringen Höhen über Wohngebieten im Zeitraum von Juli bis Oktober 2007 vor.

Oktober 2007

Der Flugplatz Neuhardenberg wird von der dänischen Aiport Development AG gekauft. In den nächsten Monaten soll hier ein Entwicklungsplan für den Flugplatz erstellt werden.

Juli 2007

Brief des Bürgervereins (BV) an den Strausberger Bürgermeister. BV signalisiert Bereitschaft zur Mitwirkung an der Erstellung eines Lärmminderungsprogramms. – BV legt eine Liste von Überflügen in geringen Höhen über Wohngebieten im Zeitraum von April bis Juli 2007 vor.

06.06. 2007

Podiumsdiskussion im Klub am See, organisiert durch ÖkoLea e.V. Klosterdorf. Thema: “ Pro und Kontra einer Flugplatzerweiterung“. – 2006 wurden durch die Stadtwerke 770 T€ in den Flugplatzausbau investiert. – Die Erweiterung der Start-und Landebahn ist Bestandteil der wirtschaftlichen Konzepte zur Landes-, – Landkreis- und Stadtentwicklung. – Eine teilweise Verminderung der Lärmbelastung in den letzten beiden Monaten wurde festgestellt. – Lt. Bürgermeister SRB wird ein Lärmschutzprogramm erstellt. – Flugunternehmen auf dem Strausberger Flugplatz haben sich verpflichtet, den Flugbetrieb zur Minderung der Lärmbelastung einzuschränken. – Verstöße von Flugzeugführern sollen geahndet werden.

23.06. 2007

Durch den Flugplatz vorbereitete und mit den Piloten abgestimmte Höhen- und Lärmmessungen werden in Strausberg (Beerenstraße) und in Klosterdorf (Kiebitzaue) durchgeführt. Die gemessenen Flughöhen lagen trotz der vorherigen Ankündigung fast durchgängig unter den Mindestanforderungen. Die Lärmpegel lagen teilweise über den maximal zulässigen Werten.

30.04. 2007

Der Berliner Flughafenchef warnt vor einer Zersplitterung der Luftverkehrspolitik in der Region. Nach seinen Worten hat der geplante BBI nach der Fertigstellung genug Reserven um den gesamten Bedarf an Flugverkehr in der Region zu übernehmen.

10.01. 2007

Der Bürgerverein gegen Fluglärm Strausberg und Umland e.V. wird von zehn Strausberger und Klosterdorfer Bürgern gegründet.

ab 2007

Der Flugplatz Strausberg GmbH wird die Ausnahmegenehmigung von der Landeplatzlärmschutzverordnung durch die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde entzogen.

Dezember 2006

Der Flugplatzbetreiber Tower Finow GmbH will den Landeplatz Finow (ca. 20 km nördlich von Strausberg) zum Regionalflughafen ausbauen. Damit sollen dort künftig Maschinen bis zu 85 Tonnen starten und landen können.

05.09. 2006

Rund 120 am Flugplatz interessierte und vom Fluglärm betroffene Menschen haben sich in der lange geforderten Bürgerversammlung im Hangar des Strausberger Verkehrslandeplatzes zum geplanten Flugplatzausbau über zu erwartende Belastungen informiert und Einwände wegen des befürchteten Fluglärms geltend gemacht.

07.08. 2006

Der Bürgermeister der Stadt Strausberg erklärt in einer öffentlich geführten Veranstaltung auf dem Flugplatz, dass wenn Tempelhof und Tegel geschlossen werden die kleineren Flugzeuge ausweichen müssen und deshalb im Kontext zur Masterplanung des BBI der Flugplatz Strausberg mit 1,5 Millionen Euro ausgebaut werden müsse. Damit soll der höherwertige Verkehr nach Strausberg gelenkt werden. Dabei gehe um die Zukunftssicherung und um wirtschaftliche Interessen.

02.08. 2006

Annahmeschluss für persönliche Einwendungen gegen den Flugplatzausbau beim Landesamt für Bauen und Verkehr. Gründung der Strausberger Bürgerinitiative gegen Fluglärm.

August 2006

In den letzen 3 Jahren wurden fast 2 Millionen Euro von den Stadt-werken Strausberg zum Flugplatz abgeführt. Die Gesamtinvestitionssumme soll sich auf 10,5 Millionen Euro belaufen.

August 2006

Lärmmessungen von Anwohnern des Grenzweges decken massive Überschreitungen des zulässigen Schallpegels beim Start und Landung bei verschiedenen Flugzeugklassen auf. Dabei werden die Sollwerte um bis zu 33 Dezibel überschritten.

26.07. 2006

Der Flugplatz-Geschäftsführer erklärt mit dem Ausbau des Flugplatzes ähnlichen Flugbetrieb erreichen zu wollen wie der Flugplatz in Rostock-Laage, der sich von der Zahl der Passagiere ernährt. Für einen Start und eine Landung eines 14 Tonners könnte der Flugplatz dann 45 Euro einnehmen.

11.07. 2006

NABU Ortsgruppe führt in Klosterdorf eine Informationsveranstaltung zum Ausbau des Flugplatzes durch. Der Gutachter der Firma Avia Consult spricht von einer Erhöhung des zulässigen Gewichts der Maschinen nach dem Ausbau von neun auf vierzehn Tonnen und einer Erhöhung der Belastung für Klosterdorfer Bürger nach dem Ausbau. Nach Angaben des anwesenden Vertreters des Strausberger Flugplatzes gibt es jährlich ca. 35000 Flugbewegungen. Erstmalig machen sich anwesende Bürger für die Gründung einer Bürgerinitiative stark.

Juli 2006

2 Strausberger Stadtverordnete und ein sachkundiger Einwohner erstellen ein Informationsblatt zum Flugplatzausbau. Interessant finden sie dabei die Aussage der Stadtverwaltung, dass sich ein Flugplatz in den seltensten Fällen rentieren wird.

19.-23. Juni 2006

Die Planungsunterlagen zur Erweiterung des Flugplatzes Strausberg liegen in der Stadtverwaltung zur Einsichtnahme aus. Im Verfahren wird eine Verlängerung der Start und Landebahn um 450 m, die Anpassung der Befeuerung, und die Ausweisung von Baufeldern beantragt. Der „Flugplatz-Geschäftsführer“ erklärt auf Nachfrage, dass eine Sondergenehmigung für die Landung von 14-Tonnern auch nach dem Ausbau notwendig sein würde, diese aber nicht beantragt werden wird. Erstmalig wird vom Flugplatzbetreiber eine Erhöhung der Lärmbelästigung für Anwohner der Provinzialsiedlung nach einem Ausbau eingeräumt.

15.06. 06

Der Bürgermeister der Stadt Strausberg wirbt für die Erweiterung des Naturschutzparks Märkisch Schweiz um das Gebiet der Stadt Strausberg in Gänze.

Mai 2006

Zu den Wachstumszielen des Verkehrslandeplatzes Strausberg erklärt der Geschäftsführer: „Wir wollen ein Platz sein für die allgemeine Luftfahrt, wenn sie aus dem Stadtgebiet Berlins verdrängt wird.“ Dabei wird erwähnt, dass nun auch die Rollwege auf dem Flugplatz verändert werden sollen.

Februar 2006

Die Sprecherin der Berliner Flughafengesellschaft spricht von einer rückläufigen Entwicklung von Starts und Landungen kleinerer Maschinen und freien Kapazitäten für Kleinflugzeuge auf Berliner Flughäfen.

2006

Das Landesamt für Bauen und Verkehr teilt auf Anfrage mit, dass der Verkehrslandeplatz Strausberg auch im Jahr 2006 aufgrund wirtschaftlicher Interessen des Flugplatzes von den zeitlichen Einschränkungen der Landeplatz Lärmschutzverordnung ausgenommen bleibt. Ursächlich dafür ist u.a. der erwartete „nicht unerheblichen Verlust“ für die Flugplatzbetreiberin in Höhe von ca. 5000 € .

2006

Der Flughafen Berlin-Tempelhof erwirtschaftet 2005 einen Verlust von 9,1 Millionen Euro.

2005

Die Anzahl der Starts und Landungen entspricht denen des Flugplatzes Berlin-Tempelhof.

Januar 2004

Der Geschäftsführer des Flugplatzes informiert darüber, dass die Startbahn um 300 Meter auf 1500 Meter verlängert werden müsse.

Februar 2004

Ein Gutachten der Cottbusser Brandenburg-Technischen Universität stellt fest, dass viele Flugplatzträume in Brandenburg, die seit Beginn der 90er Jahre für Beschäftigung und Wohlstand sorgen sollten, Seifenblasen sind.

2003

Bisheriger Rekord von 500 Flugbewegungen an einem Tag wird erreicht.

September 2003

Bewohner des Ostteils von Strausberg und Kleingärtner beklagen, dass Ultraleichtflugzeuge im Tiefflug über die Stadt brettern.