BürgerInitiative gegen Fluglärm Strausberg & Umland 

 Stop!! Schluss mit dem Fluglärm 

 



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16.06.2023

Ergebnisprotokoll zum Gespräch mit der Flugplatzbetreiberin

Am 24.Mai 2023 fand im Tower des VLP Strausberg nach 4 Jahren Funkstille ein Treffen zwischen der Flugplatzbetreiberin des Strausberger Verkehrslandeplatzes und der Bürgerinitiative statt. Die wesentlichen Inhalte des Treffens waren das gegenseitige Kennenlernen sowie der Austausch zum Flugbetrieb am VLP Strausberg und zu den Forderungen der Bürgerinitiative.
Die Vertreter der Bürgerinitiative (Herr Freimark und Herr Weber) machten deutlich, dass sich die BI dafür einsetzt, dass weitere mit dem Luftverkehr und speziell mit dem Betrieb des Verkehrslandeplatzes Strausberg im Zusammen¬hang stehende Risiken, wie z.B. Kerosin- und Abgas¬emis¬sio¬nen sowie die Gefahr von Flugzeug-abstürzen auf ein Minimum reduziert werden.
Darüber hinaus setzt sich die BI für ein gegenseitiges Miteinander von Flugplatz und Bürgerinnen und Bürgern im Umfeld des VLP Strausberg ein. Die Interessen beider Parteien sollten so berücksichtigt werden, dass sie ausgeglichen gewichtet sind.

Auf den Flugbetrieb konkretisierte Forderungen des BI sind u.a.:
• Halten Sie die veröffentlichte Platzrunde genau ein, bei Abflügen in Richtung 23 kann mit Zustimmung des Towers aus der Platzrunde vorzeitig abgekurvt werden.

• Bei An- und Abflügen aus bzw. in nördlicher Richtung sollten Sie das Überfliegen der Stadt Strausberg vermeiden.

• Direkt- bzw. Geradeaus-An- und -Abflüge oder sonstige Abweichungen von den veröffentlichten VFR-Anflugverfahren bedürfen der Zustimmung des Towers.

• Vermeiden Sie das direkte Überfliegen aller Ortschaften unterhalb 2.000 ft GND im Umkreis des Flugplatzes.

• Platzrundenflüge möglichst nicht in folgenden Zeiträumen durchführen: werktags von 13:00 bis 15:00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen nicht vor 9:00 Uhr und ab 13:00 Uhr Ortszeit durchführen, es sei denn, sie sind im Rahmen der Ausbildung unumgänglich.
Verankerung dieser Regelungen in der Flugplatzbenutzerordnung, damit diese nicht mehr von uneinsichtigen Piloten unterlaufen werden kann.

• Bei An- und Abflügen von Hubschraubern haben sich diese an die für Drehflügler festgelegten Routen zu halten

Die Geschäftsführerin Frau Kühnel und der Betriebsleiter Herr Numrich zeigten sich aufgeschlossen gegenüber den Forderungen der Bürgerinitiative. Herr Numrich äußerte die Bereitschaft, die vorgetragenen Forderungen mit den Flugschulen zu besprechen. Außerdem soll durch neue Flugüberwachungssoftware im Nahbereich des Flugplatzes die Auswertung von Verstößen gegen geltende Regelungen ermöglicht werden.
Es wurde vereinbart, dass weitere Treffen regelmäßig folgen und im Bedarfsfall auch eine telefonische Information des Betriebsleiters erfolgen kann.



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