BürgerInitiative gegen Fluglärm Strausberg & Umland 

 Stop!! Schluss mit dem Fluglärm 

 


Unsere Argumente gegen den Flugplatzausbau

Durch die Flugplatzbetreiberin wird behauptet, dass die Erweiterung der Start-und Landebahn zu einer Reduzierung der Fluglärmbelastung der Anwohner führt. Dem widerspricht der Bürgerverein gegen Fluglärm Strausberg und Umland e.V. aus nachfolgenden Gründen:


  • Die Entfernung von Wohngebäuden zur Start-und Landebahn wird durch deren Erweiterung verkürzt. Damit sind höhere Lärmbelastungen möglich.
  • Die durch die Flugplatzbetreiberin erwarteten größeren Überflughöhen beim Start werden bezweifelt und führen ggf. nur unwesentlich zu einer Reduzierung des Fluglärms.
  • Es ist zu erwarten, dass Landeanflüge infolge der Verkürzung der Entfernung von Start-und Landebahn zu Wohngebieten in noch geringeren Überflughöhen erfolgen.
  • Die durch die Flugplatzbetreiberin erwartete Verringerung der Belas­tun­gen der Anwohner durch einen freiwilligen Verzicht der Piloten auf vorhandene Start- oder Landebahnrollstrecke erscheint auch unter Sicherheitsaspekten mehr als fragwürdig.


 

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Das öffentliche Interesse des FLP -Ausbaus begründet die Flugplatzbetreiberin mit:

  1. Der Notwendigkeit der Entlastung vor allem Berliner Flughäfen von Flugverkehr mit kleineren Maschinen gemäß Flughafenkonzept des Bundes.
    → Es gibt im Umfeld von Berlin ca. 14 Flugplätze mit gleichen Interessen und teilweise besseren Voraussetzungen!
  2. Der Luftverkehrskonzeption des Landes BrB (LVK) – danach soll der Flugplatz Strausberg zum Regionalflugplatz entwickelt werden. Das LVK fordert für Regionalflugplätze eine Länge der Start-und Landebahn nach europäischen Sicherheitsforderungen (JAR OPS1) von mindestens 1200 m.
    → Die geforderte Mindestlänge ist bereits heute vorhanden !
  3. Der Agenda 21 der Stadt Strausberg – diese sieht eine schrittweise Entwicklung des Flugplatzes Strausberg zum Verkehrslandeplatz mit regionaler Bedeutung vor.
    → Ist bereits heute realisiert !
  4. Dem Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) von Strausberg – das INSEK begründet die Notwendigkeit der Erweiterung der Start- und Landebahn von 1200 m auf 1650 m mit „…der Verkehrslandeplatz Strausberg soll der allgemeinen Luftfahrt auch zukünftig zur Verfügung stehen“
    → Dies ist auch ohne Flugplatzausbau möglich !


Das Sicherheitsinteresse für mögliche Flugzeugtypen wird durch die Flugplatzbetreiberin hervorgehoben:

  • Das für die Begründung der Erweiterung der Start-und Landebahn durch die Vorhabens­trägerin als Muster benannte Flugzeug ist noch nie in Strausberg gestartet oder gelandet!


Die Flugplatzbetreiberin rechnet mit einem Gewinnverlust von ca. 5000 Euro, wenn der geplante Ausbau nicht durchgeführt wird.

  • Der erwartete Gewinn nach der Flugplatzerweiterung erscheint im Verhältnis zu den geplanten Baukosten von ca. 1,5 Mio Euro mehr als lächerlich!
  • Der erwartete Wertverlust der Grundstücke der Anwohner nach dem Flugplatzausbau ist wesentlich höher!